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Zweifelsohne: Dieses Streichquartett gehört weltweit zu den Spitzenensembles.
— Reinhard Palmer, Süddeutsche Zeitung
Crédit photo : Sophie Pawlak

Crédit photo : Sophie Pawlak

In den wenigen Jahren seit seiner Gründung 2004 hat das Quatuor Voce unter der Anleitung des renom-mierten Quatuor Ysaÿe zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen: Genf, Cremona, Wien, Bordeaux, Graz und London. Schnell hat es in der weltweiten Kammermusikszene seine Spuren hinterlassen und sowohl mit arrivierten Künstlern wie Miguel da Silva, Yuri Bashmet und Michel Portal aber auch jungen Nachwuchs-Musikern wie Shani Diluka, Bertrand Chamayou oder David Kadouch konzertiert. Seine Debüt-CD mit Quartetten von Franz Schubert wurde vom Strad Magazine und auch von Télérama, dem führenden französischen Kulturmagazin, hoch gelobt und empfohlen. Ende 2013 folgte bei dem französischen Label naïve eine Einspielung von Beethoven-Quartetten aus drei verschiedenen Phasen seines kompositorischen Schaffens. 2015 erschienen gleich drei CDs: 'Modern Ruins' mit der Country- und Jazz-Sängerin Kyrie Kristmanson (hochmittelalterliche Liebeslieder), Flötenquartetten Mozarts mit der Flötistin Juliette Hurel sowie Bratschenquintette von Mozart und Brahms mit Lise Berthaud. Im Frühjahr 2017 folgte eine wunderbare Einspielung von Streichquartetten des frühen 20. Jahrhunderts - mit Bartók, Janácek und Schulhoff.

Es ist ein besonderes Anliegen des Quatuor Voce, die Klassische Musik aus ihrer traditionellen Umge-bung, der Konzerthalle, zu lösen. Dabei experimentieren die Musiker mit verschiedenen Formen des mu-sikalischen Ausdrucks: So geben sie Meisterwerken der Stummfilm-Ära (Murmau, Lubitsch, Keaton, Vidor, Pabst) eine neue 'Stimme'. Immer gespannt, neue Charaktere zu entdecken und Horizonte zu erwei-tern, arbeiten sie mit Kollegen verschiedenster Disziplinen zusammen: Bernard Fournier (Musikwissenschaftler), Matthieu Chédid (Popsänger/Gitarrist), Jean-François Zygel (Improvisationskünstler), Thomas Lebrun (Choreograph) und den Vogelstimmen-Imitatoren Johnny Rasse und Jean Boucault. Sie besuchen Schulen, um ihre Liebe zur Musik an die jüngere Generation weiterzugeben. Und sie führen eigene künstlerische Projekte durch, wie etwa zwei Festivals in der südlichen Ardèche: 'Le Printemps des Saisons' und 'Coeur en Musiques'. Seit dem Frühjahr 2017 sind sie auch im Pariser Musikleben mit einer eigenen Konzertreihe vertreten, in der sie sich vorwiegend neuen Pfaden des Repertoires und ungewöhnlichen Projekten mit anderen Künsten und Künstlern widmen.

Seit seiner Gründung wird das Quatuor Voce von verschiedenen Institutionen gefördert, darunter die Fondation du Groupe Banque Populaire, das Albeniz Institute, die Académie musicale de Villecroze und die Fondation Charles Oulmont. 2006 wurde das Ensemble in das Pro-Quartet-CEMC Programm aufgenommen und wurde dort 2008 'Quartet in residence'. 2009 erhielt es auf Betreiben von Günter Pichler ein Stipendium des Instituto Internacional de Música de Cámara (Madrid), wo es beim Primarius des Alban Berg Quartetts seine Studien vervollkommnete. Auf Empfehlung der 'Cité de la Musique' trat das Quatuor Voce in der Spielzeit 2013-14 in der Reihe 'Rising Stars' der großen Konzerthäuser Europas auf.

Das Quatuor Voce wird unterstützt von Spedidam.